urban exploring, Bunker, Industrieruinen, U-Verlagerungen

Nikon nimmt David de Rueda und “Abandoned Places” als Werbeträger

David de Rueda, ein Urbex-Fotograf, Videoproduzent und Künstler hat mit Nikon die europäische Geschichte in Bildform “aufgearbeitet”. Die Reise, die Nikon unter dem Namen “Project Spotlight” organisiert hat, ging z.B. nach Tschernobyl/Prypjat, Island, Italien und den Überresten des sowjetischen Raumfahrtprogramms.

Project Spolight

Das Projekt ist dabei laut Nikon da, um auf “Personen, die eine einzigartige Perspektive in ihre Arbeit einbringen und deren Ziel Bilder sind, die noch nie aufgenommen wurden. Es bietet ihnen die Möglichkeit, ihr Wunsch-Fotoprojekt Wirklichkeit werden zu lassen” aufmerksam zu machen. Laut Nikon kamen sie auf De Rueda, da er es auf unglaubliche Weise schafft die Orte abzulichten. Natürlich steckt hinter so einer bezahlten Reise mehr als nur auf bestimmte Fotografen, die es nach Nikon verdient haben, aufmerksam zu machen.

Werbeträger und Crosspromotion

Denn es ist nichts anderes als Werbung. Die Unterstüzung und Realisierung von Projekten, bei denen die Künstler freie Wahl haben, was sie machen, ist natürlich für diese eine tolle Angelegenheit, jedoch und vor allem im Fall von der Außenwirkung solcher Urban-Exploring-Bilder ist es nichts anderes als Werbung, was doch alles schönes mit einer Nikon möglich ist und was sie alles aushält. Ebenfalls steigert de Rueda bei so einer Promotion von Nikon und der Präsentation in verschiedenen Fotografie-Medien wie auf der Homepage von Nikon selbst seinen Bekanntheitsgrad und das seiner Arbeiten weiter.

Natürlich kamen beeindruckende und gut gemachte Bilder bei der Sache rum, jedoch muss man fragen, wieso die Vermarktung eines eigentlich illegalen Hobbys solche Wellen schlagen kann, ohne moralische oder ethische Grundsätze zu hinterfragen. Es wird ja sogar noch vermittelt, dass man bei solchen Bildern etwas besonderes ist, weil man unglaubliche Momente erhält, was einerseits das Ziel von Urban Exploring ist, eben die Geschichte der Lost Places zu erhalten, was hier gut rauskommt, andererseits aber diese Grenzenlosigkeit die dabei erreicht werden kann, nicht gut für die Thematik ist. Nun wo man sogar nicht nur mit Büchern sein Geld damit verdienen kann, sondern als Werbeträger mit relevanten Unternehmen Hand in Hand zusammenarbeitet, ist die Thematik komplett in der vollen Kommerzialisierung angekommen…

Hier gehts zum Artikel: www.Nikon.de

Hier gehts zum Video: Abandoned Places

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