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Die Wahrheit über “Urbexer” – Schmierereien Teil 2

Ein weiteres wunderschönes Beispiel für die Schmierereien und die unüberlegten Handlungen vieler unserer “Artgenossen” ist das Aufsprühen von Pfeilen zur Orientierung. Dass es schönere Dinge gibt als in einem Lost Place im Untergrund den Weg heraus nicht mehr zu finden und dies eine berechtigte Angst ist, ist uns dabei bewusst, aber wer nicht in der Lage ist dies mit rückstandslosen Dingen zu tun, sondern ohne Rücksicht auf Verluste immer den einfachsten Weg mit Sprühfarbe nimmt, der sollte sich noch einmal überlegen was er da macht…

Von dem Übersprühen historischer Schriftzüge über das Übersähen ganzer Türen und Motive mit eben diesen altmodischen Navis aus der Dose bis hin zum schlichten Versauen des Ortes ist immer wieder alles vorhanden. Dabei ist es so einfach sich andere Methoden zu überlegen. Aber (wenn man es wirklich braucht) eine Karte Zeichnen, Schnurr auslegen (die man gefälligst wieder mitnimmt!!!) und ähnliche Späße sind ja durchaus anstrengend und eine Karte könnte im nachhinein ja sogar zur Dokumentation noch hilfreich sein, ist so eine heitere Sprüherei eben das einfachste und lässt das Kinderherz im Urbexer/Geocacher auch gleich höher schlagen. So kann man wenigstens sein Bier besser genießen, denn einen mit 3-5 Pfeilen gekennzeichneten Ausgang findet man auch im volltrunkenen Zustand… Denn auf die Pfeile anderer sollte man sich nicht verlassen, die könnten ja auch was anderes markieren und wenn man dann fertig ist, beschwert man sich am besten noch über die Teelicht-Fraktion, dass sie so viel Müll hinterlässt! So muss ein “Urbexer” sein… NICHT! Wir wollen wieder historische Bauten ohne Schmierereien von Leuten, die es eigentlich besser wissen müssten! Wer die Sprühfarbe zur Orientierung braucht hat Untertage (auch zu seiner eigenen Sicherheit) nichts zu suchen!

3 Comments

  • Rainer Pott
    Posted 8. April 2014 at 18:54 | Permalink

    Ja, da kann man echt das Kotzen kriegen.

  • Thorsten
    Posted 14. April 2014 at 09:24 | Permalink

    “Wegmarkierung” fast zum Nulltarif: das Band alter VHS-Kassetten – ca. 250-450m Länge (je nach Spielzeit) und nimmt trotzdem nicht viel Platz im Rucksack ein.
    Natürlich sollte man es beim rausgehen auch wieder mitnehmen…

    • Josh
      Posted 14. April 2014 at 18:52 | Permalink

      Natürlich ist das eine Möglichkeit, solang man den Müll wieder mitnimmt, was aber eig keiner tut, Überall finden sich Reste von Teelichtern und Batterien.

      Ein schönes bsp ist auch: In einem Bunker in Duisburg wurde mal eine Kordel gespannt als Wegmakierung, in den verschiedenen Foren wurde sich darüber aufgeregt, das ja jemand die Kordel dort gelassen hätte und das ja eine Stolpergefahr wäre. Nunja.. Als ich dann einen Monat später in der Anlage war lag die Kordel immernoch dort und ich hab sie dann entfernt..

      Ich denke mit dem Band der VHS-Kassetten wird es leider sehr ähnlich laufen.

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